Eva Mueller Kunstberatung:
Damit Ihre Kunst am Bau gut ankommt!

Zustimmung für Ihr Kunstengagement ist kein Zufall

Kunst am Bau wird von vielen, ganz unterschiedlichen Menschen gesehen. Ob im privatwirtschaftlichen Bereich eines Unternehmens – oder in der Öffentlichkeit einer Stadtgemeinschaft. In beiden Fällen kommt es darauf an, die Menschen für die Kunst zu gewinnen. Ich lege daher ganz besonderen Wert auf eine gründliche Bedarfsanalyse im Vorfeld. Umso genauer man diese Vorarbeit erledigt, desto sicherer erreicht man seine Zielgruppen. Gerne stelle ich Ihnen meine 25jährige Praxiserfahrung zur Verfügung, welche Art von Kunst an Ihrem speziellen Ort passt. Damit Ihr Engagement anerkannt wird!

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen

Bevor wir in die Umsetzung gehen, besprechen wir alle für Sie wesentlichen Kriterien. Ausserdem finden wir Bezüge zu Ihrer Umgebung und Architektur. Ihr Ort wird zu etwas Besonderem. Und ihre Zielgruppen werden schon im Vorfeld berücksichtigt. So gelingt es eine breite Zustimmung zu erreichen. Kunstliebhaber ebenso wie Betrachter, die bisher wenig Kontakt mit zeitgenössischer Kunst hatten, fühlen sich angesprochen. Damit entfällt die Sorge, ob ihre Kunstauswahl auch gut ankommt.

Kundenstimme Grünwald Architekturbüro, Deutsche Bank AG

“Ich danke Ihnen für das gelungene Kunstkonzept, das perfekt die Architektur ergänzt. Und im besten Sinn des Wortes, ins beste Licht rückt.”

In diesen Bereichen kann ich Sie mit meiner Expertise unterstützen

Kunstkonzept für private Unternehmen

Premiumberatung für Ihre Kunst am Bau

Als Bauherr oder Projektentwickler:in setzen Sie mit der passenden Kunst ein klares Statement für Ihre Baukultur. In guter Zusammenarbeit mit Architekt:innen sehe ich mich als Sparringpartnerin, die Ihre Projektidee versteht und mit einem adäquaten Kunstkonzept weiterführt.

In 5 Schritten zu Ihrem Kunstkonzept

Kostenfreies Erstgespräch

Was wollen Sie mit Ihrem Kunst am Bau Projekt bewirken? Woran messen wir den Erfolg?
Auf dieser Basis erhalten Sie ein passgenaues Angebot.

Guide Lines:
Ihr Kunstkompass

Wir klären gemeinsam, welche Kriterien für Sie wichtig sind: Architektur, Zielgruppe, Region, Branche, Stilrichtung etc.?
Mit diesen Guide Lines finde ich die richtige Kunstauswahl für Ihre Kunst am Bau.

Individuelles
Kunstkonzept

Bevor wir in die Umsetzung gehen, erhalten Sie Fotos, Skizzen, Modelle, Simulationen zu Ihrem Kunstkonzept.
So wird die Werkauswahl für Sie transparent und nachvollziehbar.

Realisierung
Projektmanagement

Ich plane, organisiere und realisiere für Sie zuverlässig, zeitgenau und budgetgerecht. In guter Zusammenarbeit mit Ihren Fachplanern.
Kein Kompetenz-Wirrwar: Sie haben nur eine Ansprechpartnerin für alle Absprachen und Abläufe mit Künstlern und Gewerken.

Anerkennung für Ihr Kunstengagement

Auf welche Weise sollen Ihre Kund:innen oder Mitarbeiter:innen von Ihrem Einsatz erfahren?
Je nach Wunsch unterstütze ich Sie bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit, mit Führungen, Dokumentationen, Events.

Kundenstimme Olaf Breuer, leitender Architekt, Krämmel Unternehmensgruppe Wolfratshausen, Generalplaner

“Beim Neubau unseres Firmengebäudes konnten wir einen künstlerischen Farbtupfer setzen, der über die Banalität eines Zweckbaus hinaus wirkt. Wir haben Künstler (Menschen) kennengelernt, die sehr interessant und erfrischend anders sind.”

Kundenstimme Markus Weber, Volksbank Mittlerer Neckar eG, Marketing

“Die erste Begegnung hat mich sicher gemacht, dass Frau Mueller die richtige Ansprechpartnerin für unser Haus ist. Sie ist sehr empathisch, hört aktiv zu. Und nimmt sich sehr viel Zeit die Menschen zu verstehen und daraus ein einzigartiges Konzept zu erarbeiten.”

Haben Sie Fragen zu Ihrem Kunst am Bau Vorhaben?
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Kunst am Bau für staatlich geförderte Bauprojekte

Professionale Wettbewerbsbetreuung nach dem Leitfaden Kunst am Bau

Wenn Ihr Bauvorhaben mit staatlichen Geldern gefördert wird, sorge ich mit einer korrekten Wettbewerbsorganisation für einen reibungslosen und erfolgreichen Ablauf Ihres Kunst am Bau Projektes.

100% Trefferquote für Ihre Kunst am Bau

In Ihrer Rolle als Bürgermeister:in, Stadtverantwortliche:r oder Projektleiter:in wollen Sie sich sicher fühlen. Alle Kunst am Bau Wettbewerbe, die ich in über 25 Jahren organisieren durfte, fanden übereinstimmende Akzeptanz bei den Nutzern und in der Öffentlichkeit. Deshalb lege ich im ersten Schritt besonderen Wert auf eine gründliche Analyse der Gegebenheiten. Im Ergebnis des Wettbewerbs sollen sich sowohl Kunstkenner als auch Menschen, die bisher wenig mit zeitgenössischer Kunst in Berührung kamen, angesprochen fühlen.

Worauf Sie sich bei der Eva Mueller Kunstberatung verlassen können:

  • Wir klären Ihre Wünsche und Fragen zum Verfahren und definieren die wichtigsten Kriterien
  • Für Ihre Jury finde ich renommierte Preisrichterinnen und Preisrichter
  • Ich erstelle für Sie genau illustrierte Auslobungen mit allen erforderlichen Angaben.
  • Als Ansprechpartnerin für die Künstler nehme ich Ihnen alle Arbeit ab und gewährleiste die Anonymität im Verfahren
  • Sie erhalten eine korrekte Dokumentation über den gesamten Verlauf, den ich beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für Sie einreiche.
  • Auf einen zuverlässigen Projektablauf im Zeitplan und Budget können Sie sich verlassen, damit Sie Ihre Fördergelder erhalten

Kundenstimme Stefan Bresser, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

“Ich möchte mich bei Ihnen vor allem für die professionelle Unterstützung bei unserem Wettbewerb für die Kunst am Bau bedanken! Die Zusammenarbeit mit Ihnen hat uns allen Freude bereitet.”

Kundenstimme Dr. Michael Kerkloh, Geschäftsführer Flughafen München GmbH

“Kunst bringt die Menschen auf neue Gedanken – und macht den Ort zu etwas Besonderem. Gerade da die Vorgaben bei uns nicht ganz einfach waren, finde ich, es ist Ihnen wirklich gut gelungen für uns mit dem Wettbewerb die richtige Kunst zu finden!”

Kundenstimme Andreas Sander, Architekt und Gestaltungsbeirat Flughafen München GmbH

“Ich bin begeistert von Ihrem Konzept. Und so wie ich mich weltweit schon umgesehen habe, ist das wieder genau das, was den Flughafen hier so einzigartig macht.”

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Vielleicht kennen Sie die Eva Mueller Kunstberatung schon aus

Video mit Kundenstimmen

Kunst am Bau für den Flughafen München

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Auswahl Kunst am Bau

Flughafen München
Flughafen München
Volksbank Breisgau
Volksbank Breisgau
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Krämmel GmbH
Krämmel GmbH

Eva Muellers Visionary Sunday Post

Sie wollen wissen worauf es bei der Kunst wirklich ankommt?Dafür gibt es seit 12 Jahren, pünktlich jeden Sonntagmorgen Anregungen, Tipps, Hintergrundwissen in eva muellers visionary sunday post:

75 Jahre Flughafen München
75 Jahre Flughafen München

sunday post 378 – 75 Jahre Flughafen

„Grosse, gute Architektur wirkt nie zufällig angeordnet, sondern gezielt nach Nutzung und mit einem spezifischen Bewusstsein für Qualität und Umgebung gestaltet“, sagt Andreas Sander, Architekt und über Jahrzehnte …

Kunst am Bau für Fusionen
Kunst am Bau für Fusionen

sunday post 394 – Kunst am Bau für Fusionen

Wie gelingen Fusionen? Werte, Vorstellungen, Ideale, Visionen spielen eine wichtige Rolle. Kunstwerke transportieren Symbole und Botschaften auf subtile Weise. Und sie wirken tagtäglich – auf bewusster und unbewusster Ebene …

Kunstprojekte tragen wesentlich zur Stadtkultur bei
Kunstprojekte tragen wesentlich zur Stadtkultur bei

sunday post 589 – Denkmal

Kunstprojekte tragen wesentlich zu einer attraktiven und anziehenden Stadtkultur bei. Der Name Denk-Mal erzählt worum es geht. Um ein Zeichen. Sichtbares Zeugnis. Unserer Kultur und Geschichte. Unserer Werte und Vorbilder …

Kunst im Treppenhaus
Kunst im Treppenhaus

sunday post 638 – Kunst im Treppenhaus

Mögen Sie Sichtbeton? Weil die Struktur so prägend ist, braucht es genau die richtige Kunstauswahl für diesen Hintergrund. Dazu passend wählte ich die geometrisch strengen Collagen der Künstlerin Anna Thorwest …

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Kunst am Bau Flughafen Muenchen

München ist Deutschlands zweitgrößter Flughafen und der erste Fünf-Sterne-Flughafen Europas. Seit der Eröffnung 1992 ist er einer der passagierstärksten in Europa. Ein wichtiges Luftverkehrsdrehkreuz von internationalem Rang: Nummer Zwei in Deutschland.

Kunst am Flughafen München

Der Flughafen München verfügt mit hervorragenden Werken von Prof. Stefan Huber, Alf Lechner und Keith Sonnier über eine Sammlung bemerkenswerter zeitgenössischer Kunst. Die Eva Mueller Kunstberatung wurde mittlerweile bei drei Erweiterungen des Flughafens ausgewählt, einen Wettbewerb Kunst am Bau zu organisieren und zu moderieren.

Wettbewerbsorganisation der Eva Mueller Kunstberatung für die Kunst am Bau

Eva Mueller organisierte jeweils die Ausschreibung der begrenzt offenen Wettbewerbe, die Begleitung der Künstler während der Entwurfsphase, die Auswahl der Jurymitglieder, Einberufung und Moderation der Jury, Dokumentation des Wettbewerbs. Im Nachgang betreut sie auch die Ausführung der Massnahmen.

Was meine Auftraggeber sagen:

Dr. Michael Kerkloh, Geschäftsleitung, Flughafen München

“Wir haben mit Ihrer Hilfe eine wirklich gute Lösung gefunden, vielen Dank!”

Andreas Sander, Architekt und Gestaltungsbeirat Flughafen München

“Ich bin begeistert von dem Konzept und so wie ich mich weltweit schon umgesehen habe, ist das wieder genau das, was den Flughafen hier so einzigartig macht.”

Vorgaben des Leitfadens Kunst am Bau und Umsetzung am Flughafen München

Bei öffentlich geförderten Projekten ist der Leitfaden “Kunst am Bau” des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung” anzuwenden. Danach kommt diesen “eine baukulturelle Verantwortung und Vorbildfunktion zu. (…) Ihre Bauwerke sollen (…) das baukulturelle Niveau und Verständnis in unserem Land widerspiegeln und nationale Visitenkarte sein. Kunst am Bau ist ein Element von Baukultur, das deren Qualität und Ausdruckskraft mitprägt. (…)

Die Eva Mueller Kunstberatung verfügt über genaue Kenntnisse zum Leitfaden. Sie achtet bei der Wettbewerbsorganisation und Betreuung der Kunst am Bau Flughafen München besonders darauf, dass sich künstlerische Idee und Umfeld ergänzen. “Der Orts- und Objektbezug der Kunst am Bau trägt dazu bei, Akzeptanz und Identifikation der Nutzer mit ihrem Bauwerk, sowie in der Öffentlichkeit zu stärken, Aufmerksamkeit herzustellen und Standorten ein zusätzliches Profil zu geben.“ Dies ist am Flughafen München gelungen!

Preisträgerin Inge Dick – Kunst am Bau Flughafen München

Das Projekt „Lichtzeiten“ von Inge Dick ist ein filmischer Zyklus, der die Lichtfarben der vier Jahreszeiten darstellt. Sie visualisiert damit eine besondere Form der künstlerischen Dokumentation Licht.

Jeweils im Frühling, Sommer, Herbst und Winter wird eine Digitalkamera auf eine weiße Fläche in einem weißen Raum gerichtet. Sie zeichnet drei Tage lang die Veränderungen der Lichtfarbe auf, die sich durch den Rhythmus der Tageszeiten und den Einfluss der Natur ergeben. So dient eine schlichte weiße Fläche als Bühne, auf der sich das Tageslicht in all seinen Schattierungen, Intensitäten und in einem überwältigenden Farbenreichtum darstellt.

Filmstills

Das umfangreiche digitale Filmmaterial bildet die Basis für den nachfolgenden künstlerischen Auswahlprozess. Daraus entstehen die Film-Stills der jeweiligen Jahreszeiten. Einzelne Farbsequenzen werden ausgewählt und in einem vertikalen Streifenraster chronologisch aneinandergereiht. Dies ermöglicht unserem Auge den Vergleich der unterschiedlichen Farbnuancen.

Die Uhrzeiten der Aufnahmen werden anhand der Timecodes auf den Farbstreifen vermerkt. Somit ist diesen Bildern die Zeit und auch die Vergänglichkeit eingeschrieben.

Jede Zeiteinheit hat ihre eigene Farbsequenz. Jeder Augenblick erzeugt sein eigenes Bild und besitzt seine eigene Schönheit.

Inge Dick

Die Anmutung, das Konzept und die stimmungsvolle Ausstrahlung des Projektes „Lichtzeiten“ überzeugte die Jury einstimmig in ihrer Entscheidung. Hier kommen alle Vorteile der Entwürfe zum Tragen. Vor allem die emotionale Ausstrahlung und schöne Atmosphäre, die durch die Werke in den Wartebereichen geschaffen wird.

Die Betrachter:innen können die Zeitangaben aus der Nähe sehen und verstehen. Im Ausgleich zu den vielen visuellen Eindrücken im Flughafen zentrieren die Werke mit ihrer ruhigen Ausstrahlung. Sie sind ohne Erklärung international verständlich, wecken positive Assoziationen und Emotionen – und lassen zudem ein aussergewöhnliches Konzept erkennen.

Preisträgerin Prof. Dorothea Reese-Heim – zur Kunst am Bau Flughafen München

In den Fluggastbrücken überzeugte Dorothea Reese-Heim mit transparenten, fliegenden, schwebenden Formen aus transparenten Materialien. Glasscheiben und Glaskörpern, montiert auf eloxierten Metallbögen oder Metallgerüsten. Klare einfache Formen werden umspielt mit linearen Gerüsten. Sonnenscheiben, Kometenschweif, Asteroiden, Lichttrichter, Polygone, Turmbau nehmen den Luftraum ein.

Die wirklich raumgreifenden Installationen schaffen ganz neue Raumerfahrungen für die Fluggäste, die sich gerade zum Flieger begeben – oder ankommen. Wie bei Asteroiden oder Kometen ziehen kleine Trabanten ihre Kreise, ermöglichen immer neue Perspektiven, je nach Standpunkt. Die Form der Polyeder faszinierten schon in der Antike. Von Luca Pacioli bis Albrecht Dürer und Leonardo da Vinci, über Johannes Kepler bis zu Wladimir Tatlin, sie alle zeichneten oder beschäftigten sich mit den Raumkörpern. Ihre Bedeutung für Wasser, Erde, Luft, Feuer und den Kosmos bzw. Äther ist unbestritten.

Türme

Mit ihrem Turmmotiv nimmt Reese-Heim einen weiteren menschlichen Versuch zur Überwindung der Erdenschwer auf. In allen Jahrhunderten haben die Menschen Türme gebaut. Von Sehnsüchten wie Babylon, Orientierung wie Leuchtturm von Alexandria, Minarette, Pagoden, Stupas usw. bis zum CN Tower in Toronto und der Burj Khalifa in Dubai. Türme kennzeichneten auch die Weltausstellungen: Tatlin-Turm zur Monument der Dritten russischen Internationale 1920 oder der Eiffelturm in Paris Weltausstellung 1889.

Sonnenscheiben, die ein beträchtliches Ausmaß hatten, erinnern die Künstlerin an Objekte der Azteken. Sie stehen für die Vorstellung von 4 Weltzeitalter. Demnach würden wir uns im fünften Zeitalter befinden. Das fünfte Element ist die Leere. Passend zum Thema Reisen erfahren wir im übertragenen Sinne die Offenheit für Neues.

Dorothea Reese-Heim

Die Jury überzeugte einstimmig die ausgefeilte und intelligente Gesamtkonzeption. Jede der 6 Fluggastbrücken erhält ein ganz eigenständiges Gesicht erhält – im schlüssigen Kontext der weiteren Installationen .

Der Bezug zum Thema Fliegen und zur Kunstgeschichte ergibt sich ohne grosse Erklärung Menschen aus unterschiedlichen Nationalitäten. Die dreidimensionalen Elemente antworten auf die Gegebenheiten und lösen mit ihrer ausgreifenden Dynamik die gestellte Aufgabe bravorös.

Den entscheidenden Ausschlag für diese Vorschläge gab, dass hier wirklich die ganzen Räume bespielt wurden und so verschiedenste Perspektiven auf die Werke immer wieder neue, interessante Einblicke ergeben.

Preisträger Klaus Staudt – zur Kunst am Bau Flughafen München

Die im Raster angeordneten, den Paneelen vorgelagerten drei unterschiedlichen plastischen Strukturen, stehen in Korrespondenz und ästhetischen Ergänzung zur Transparenz zum Weiß und zum Licht, die die Architektur des Terminals charakterisieren.

Fluggäste bewegen sich im gegenüberliegenden Korridor des Terminal 1 mit seiner Glasfassade. Sie erleben ein klassisches Triptychon. Auf den Brücken, im Übergang zum neuen Gebäude erhalten sie einen ersten Eindruck des neuen Terminal 1.

Süd- und Nordwand rhythmisieren dieses Geschehen des permanenten Kommens und Gehens. Die Mittelwand dagegen wirkt als Ruhepol. Form-, Farb- und Schattenbewegungen erleben die Fluggäste als ästhetisches Ereignis, das zum stillen Erlebnis und/oder zum motivierenden Fortbewegen animiert.

Die Entwürfe sind so konzipiert, dass sie von den Fluggästen beim Vorbeigehen zum visuellen und ästhetischen Erlebnis werden.

Klaus Staudt

Als einer der herausragenden Vertreter konkret-konstruktiver Kunst führt Klaus Staudt in seinem Entwurf die Architekturprinzipien des Münchner Flughafens fort. Der Vorschlag entspricht den Themen des Terminal 1 mit einer lichten, vorwiegend weiss gehaltenen Fassade.

Klaus Staudts Werk überzeugt, da er weit über die Wiederholung einfacher Formen immer wieder überraschende Elemente einfügt. Es entstehen poetische Formen, die Offenheit und Transparenz vermitteln. Die plastischen Objekte auf der Fassade erhalten einen besonderen Reiz durch ihre angedeutete Dreidimensionalität, je nach Lichteinfall und Schattenwurf.

An diesem quirligen Ort vermitteln die Arbeiten Staudts Stille, Konzentration, Präzision.

Preisträgerin Ulrike Heydenreich – zur Kunst am Bau Flughafen München

Mit ihren drei Installationen greift die Künstlerin Ulrike Heydenreich wesentliche Leitmotive des Münchner Flughafens auf:

Der Kompass ist das klassische Instrument, präzise alle Himmelsrichtungen zu bestimmen. Die Kompassnadel, die sich stets in Richtung des magnetischen Nordpols einpendelt, ist in unser ikonografisches Gedächtnis eingeschrieben als ein Symbol naturgesetzlich verlässlicher, technischer Orientierung. Die Gewissheit über den eigenen Weg verbindet sich zudem mit der Gewissheit eines inneren Kompass‘.

Hochgebirgspanoramen

Das Gefühl der Erhabenheit, das schon die Romantiker mit Gebirge verbanden, stellt sich heute insbesondere über den Anblick unberührter Gipfelketten beschneiter Berge ein. Alpine Gipfel, unberührtes Neuland, scheinen in ihrer Höhe und Weite dem Himmel nah. Künstlerisch geht es nicht um die konkrete Verortung, sondern um die Herstellung einer ästhetischen Aura mit den Mitteln von Collage und Inszenierung. Die Realisierung im Rund macht Weite in höchstem Maß sinnlich erfahrbar. Es nutzt das mit der Romantik gewonnene Sehen und stellt es doch zugleich in die gegenwärtige technische Welterfassung. Vorlagen sind Schwarzweiß-Fotografien aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Das Material verstärkt die überzeitliche Anmutung.

Kartographien

Topografische Karten bieten eine zunächst zweidimensionale Darstellung von Landschaft, entwickelt und lesbar für alle Kontinente und deren neuzeitliche Kulturen. Karten zählen seit den ersten Kartografien eines Leonardo da Vinci zusammen mit optischen Geräten zur Vermessung und Naturbeobachtung in die Kategorie der Scientifica und der Orientierung. Sie simulieren schon vor jeder Erfindung der Luftfahrt die Vogelperspektive und sind Grundlage der Flugroutendarstellung sowie der Erdbeobachtung aus großer Höhe. Für Reisende konotieren sie Zielort, Wegstrecke, Entdeckerfreude und Reiselust.

Ulrike Heydenreich

„Ich bin Romantikerin, die an der Bauhaus-Universität Weimar studiert hat.“ Mit diesem scheinbar paradoxen Bekenntnis umreißt Ulrike Heydenreich die beiden Pole, zwischen denen sich ihre künstlerische Arbeit bewegt. Bauhaus – da denkt man an weiße Kuben, strenge Formen und klare Raumgliederungen. Heydenreich verzichtet tatsächlich auf Farben, die ihrer Ansicht nach die Konzentration auf ihre Bilder und in ihren Bildern stören würde” schreibt Dr. Petra Langenfeld über die Künstlerin. Sie nimmt damit ein wesentliches Leitmotiv der lichten, weissen Architektur des Münchner Flughafens auf.

Die Kartografie faszinierte Künstler/innen in allen Epochen, Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Hans Holbein und viele unbekannte Meister begeisterte die Möglichkeit auf diese Weise in alle Winkel der Welt zu reisen. In ihrem Bergpanorama entwirft Heydenreich eine ideale Landschaft. “Die Wahrnehmung von Landschaft wird letztlich aus den Bildern geformt, die wir seit Jahrhunderten von ihr zusammentragen. Und das Landschaftsbild als solches ist seit jeher eine – großartige – Fiktion gewesen! Der Münchner Flughafen wird von vielen Reisenden mit seiner Nähe zu den Alpen in Verbindung gebracht. Im Kontext mit den Kartografen weitet sich der Blick in ferne Länder.”

Jurybewertung

Die ausgesprochen schlüssige Idee, mit ihren inhaltlichen Bezügen zum Satelliten und Terminal 2 überzeugte die Jury von allen Entwürfen am meisten. Das wiederkehrende Motiv des Kompasses verbindet beide Orte auf ästhetisch feine und ansprechende Weise. Alle Interventionen ergänzen sich zu einem stimmigen Gesamteindruck. Besonders gelungen erschien der Jury auch die Einbindung der Arbeiten in die Architektur. Alle beschriebenen Eingriffe erweitern die Räume in eine neue Dimension.

Preisträger Lothar Seruset mit der Skulptur “Fliegen”

Der Traum vom Fliegen ist ein sehr alter Traum. Viele verunglückten mit selbstgebauten Flügeln und Maschinen. Doch wie jede grosse Vision wurde das Fliegen letztendlich realisierbar und damit menschenmöglich. Und die Entwicklung ist auf diesem Gebiet ja noch lange nicht abgeschlossen! Heute geht es eher darum die Technik so weit auszufeilen, dass sie ökologisch verträglicher wird. Lothar Seruset nimmt diese Gedanken in seiner Umsetzung der Wettbewerbsidee auf.

Ein Mensch, kein bestimmter, steht auf einer abstrahierten Weltenkugel, fest auf seinen beeindruckend grossen Füssen. Ein Erdenwesen, das erkennt, wie sehr es im wahrsten Sinne des Wortes auf den Boden unter seinen Füssen angewiesen ist. Und doch hat dieses Wesen im Kopf die Idee des Fliegens, des Abhebens, der Leichtigkeit. Zwischen diesen Polen – sich ganz behende in die Luft heben zu können und gleichzeitig den Nährboden Erde nicht zu verlieren – stehen wir in unserer Menschheits-entwicklung. Grossartige technische Erfindungen liessen sich in den letzten Jahrhunderten verwirklichen. Nun ist die Frage, wie wir damit das Überleben auf diesem Planeten auch für zukünftige Generationen sichern!

Vom Fliegen

Die Idee vom Fliegen – und deren Ausführung – liegt in Menschenhand, unsere Figur hier hält und trägt sie. Zu dieser Handhaltung hat Lothar Seruset ein Foto von Franz Josef Strauß gefunden, in dem er ganz spielerisch ein Flugzeug hält, fast so, als würde es wie ein Vogel von seiner Hand fliegen.

Jene Sehnsucht nach der Leichtigkeit des Fliegens, die Leidenschaft dafür scheint Franz Josef Strauß sehr bewegt zu haben. Es werden immer wieder Geschichten kolportiert, wie er Wind und Wetter trotzte, auch wenn seine Mitreisenden die Angst eher am Boden gehalten hätte.erspruch

Widerspruch

Vielleicht ist dieser Zug in Beziehung zu setzen zu seinem Hang zur Provokation, zum Widerspruch. Vielleicht sah er sich auch als eine Art Ritter, allerdings nicht zu Pferd, sondern per Flugzeug, der in die Welt hinaus wollte. Das Zitat hier in der Säule verweist auf einen Vers des Dichters Conrad Ferdinand Meyer in seinem Epos „Huttens letzte Tage“ über einen kranken Ritter und Reformator: Ich bin kein ausgeklügelt Buch. Ich bin ein Mensch in seinem Widerspruch.“ Franz Josef Strauß hat das noch erweitert mit „Ich bin weder Heiliger noch Dämon“, denn für beide Sichtweisen auf seine Persönlichkeit gab und gibt es genügend Anhänger und Anhängerinnen.

Der Widerspruch ist also das zweite Thema, das sich in diesem Kunstwerk spiegelt, der Widerspruch von Himmel und Erde, abheben und auf dem Boden bleiben, Technikfreude und ökologische Verantwortung – und natürlich auch in der Form des Protestes, der Anfechtungen und Polarisierungen, die Franz Josef Strauß in seiner Person hervorrief – und selbst gern provozierte.

So befinden sich an zwei Seiten der Standsäule Reliefs. Eines mit dem erwähnten Zitat, das andere portraitiert Franz Josef Strauß im Cockpit, inspiriert von einem Foto aus den 60er Jahren.

Lothar Seruset

Lothar Seruset ist ein nachdenklicher Künstler. Er polarisiert nicht. Es liegt ihm fern andere zu bewerten und zu beurteilen. Seine Kunst erzählt uns etwas über das Leben, über die Menschen, unsere Zeit, unsere Ideen, unsere Versuche zu gestalten, vielleicht damit zu scheitern, etwas weiter zu verfolgen.

Ganz erdenhaft erkennt man in den Figuren von Lothar Seruset die Eingriffe, den handwerklichen Prozess. Die Kerben und Schnitzer erleben wir wie Metaphern zu den Lebenszeichen der Zeit, eingegraben in Gesichter und Körper. Im Gegenüber der Skulptur wird die eigene Körperlichkeit umso deutlicher und spürbarer. Das ist ihre große Stärke. In diesen Ausmassen gewinnt die Proportion zur menschlichen Größe eine ganz eigene Dimension. Und in ihrer organischen Formgebung ist diese Figur eine gezielt ausgewählte Ergänzung zum architektonisch eher streng geometrisch und technoid ausgerichteten Umfeld.

Mit ihrer rauen Oberfläche, ihrer gezielt eingesetzten Farbigkeit bringt Lothar Seruset in jedem Werk eine unverwechselbare Haltung zum Ausdruck. Nur in ihrer stoisch-selbstvergessenen Gelassenheit ähneln sie sich. Auf geniale Weise schnitzt, schneidet, hackt und sägt er sie zurecht. Wie jeder wirklich gute Bildhauer macht er damit etwas sichtbar, was uns sonst verborgen geblieben wäre.

Preisträger Hubert Maier mit der Skulptur “Urgestein”

Neben dem Entwurf von Lothar Seruset wurden im begrenzt offenen Wettbewerb “Kunst am Bau Flughafen Muenchen” auch Vorschläge von Hubert Maier, Magdalena Jetelova, Ute Lechner und Hans Thurner und Lucy Teasdale angefragt. Die Jury mit Vertretern und Vertreterinnen des Flughafens und den Fachjuror und Jurorinnen Dr. Roger Diederen von der Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung, Elisabeth Mehrl, Leiterin des Kunstvereins Rosenheim und Prof. Reese-Heim wählten unter den anonym eingereichten Ideen den Entwurf von Hubert Maier zum Zweiten Sieger.

Portrait

Dieser Portraitentwurf von Hubert Maier war sicher für die gesamte Jury eine Überraschung. Zum einen erwartet man bei zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern eigentlich kein realistisches Porträt! Die Büste ist eher ein Relikt des 19. Jahrhunderts. Und als nach der Entscheidung die Namen der Künstlerinnen und Künstler aufgedeckt wurden, war man auch sehr überrascht, dass diese Arbeit von Hubert Maier stammte, der für seine abstrakten Objekt- und Dingwelten bekannt ist.

Dabei versteckt sich beim zweiten Hinsehen genau die Mischung aus Idee, Handwerk und Kunst, die für Hubert Maiers Arbeiten so typisch sind. Nach dem ersten Tonmodell, das er traditionell mit der Hand aufbaute, nutzte er die neuesten technischen Computerberechnungen, um eine Negativform nach seinem Modell erstellen zu lassen, nach der er annähernd 100 Granitplatten zurechtschnitt und brach, um daraus ein Portrait zu formen, das nun jeder und jede, der oder die FJS kannte, sofort zuordnen kann.

Was meine Auftraggeber sagen:

Dr. Michael Kerkloh, Geschäftsleitung, Flughafen München

“Wir haben mit Ihrer Hilfe eine wirklich gute Lösung gefunden, vielen Dank!”

Andreas Sander, Architekt und Gestaltungsbeirat Flughafen München

“Ich bin begeistert von dem Konzept und so wie ich mich weltweit schon umgesehen habe, ist das wieder genau das, was den Flughafen hier so einzigartig macht.”

Wenn Sie die richtige Kunst für Ihr Bauvorhaben finden wollen oder als öffentlich gefördertes Unternehmen an den Leitfaden Kunst am Bau gebunden sind

Kunst am Bau Volksbank Breisgau Markgräflerland eG

Wie die Kunst am Bau Volksbank Breisgau Markgräflerland eG | vormals Volksbank Breisgau Süd | entstand

Mit den neuen Verwaltungsgebäuden im Gewerbepark Eschbach entwickelte sich auch die Idee Kunst am Bau für die Volksbank Breisgau Markgräflerland eG. Verwurzelt in der Region unterstützte sie (ehemals Breisgau Süd) kulturelle, soziale, gemeinnützige und sportliche Organisationen. Sie fördert die heimische Wirtschaft. Und engagiert sich in der Entwicklung Ihres Geschäftsgebiets. Als Ergänzung dazu war ihr die die Kunst am Bau für die neuen Verwaltungsgebäude der Volksbank Breisgau Markgräflerland eG ein besonderes Anliegen.

Jörg Dehler, Vorstand

“Wenn wir auf Kunst verzichtet hätten, hätten wir uns wahrscheinlich Deko ausgesucht. Das wäre alles vergänglich gewesen. Wir wollten den Mitarbeitern ein komplettes Gebäude überreichen, in dem es auch Spaß macht zu arbeiten. Ohne Ihre fachliche, kompetente Unterstützung wäre das nicht gelungen.
 
Wir haben in der Vergangenheit immer mal „Kunstwerke“ (in Anführungsstrichen) gekauft. Es war dann mehr so die Bauchentscheidung, vielleicht auch der private Bezug zu dem Künstler oder der Künstlerin. Aber dass man das Ganze mit System macht und eine Nachhaltigkeit reinbringt. das hat erst Frau Mueller schaffen können. Das wäre mir nicht gelungen. Das hätte ich nicht können.”

Leitidee des Kunstkonzepts für die Volksbank Breisgau Markgräflerland eG

Eva Mueller identifizierte in der vorangegangenen Recherche die besondere Heimatverbundenheit der Menschen in dieser sonnenverwöhnten Region. Zugleich besteht hier die im Dreiländereck die Tradition „über die Grenzen zu denken“. Diese zukunftsorientierte Haltung wurde zur spezifischen Leitidee für die Kunst am Bau Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG.

Kunst am Bau und Kunst am Arbeitsplatz

Eine ganz spezielle „Theke“ der Bildhauerin Heike Endemann begrüsst Mitarbeitende und Gäste im Empfang. In den Open Space Arbeitsbereichen finden sich Fotografien mit ungewöhnlichen Details der Land- und Stadtgemeinden die zur Volksbank gehören. Sie wurden von Harald Rautenberg extra für dieses Haus erstellt. Die Werke von 15 Künstler/innen dokumentieren das breite Spektrum von der Zeichnung bis zum Holzschnitt, feinen Papierskulpturen oder den Nachtaufnahmen des jungen Künstlers Daniel Schlindwein. Letzere erinnern an den Geldspeicher von Dagobert Duck. In Wirklichkeit handelt es sich um die „Goldgruben“ der Region, illuminierte Kieswerke.

Für die Treppenhäuser wählte die Kunstberatung Collagen und Fotografien von Johanna Helbling-Felix aus. Sie eröffnet mit ihrer überzeugenden Gesamtinstallation immer neue Blickwinkel. Und begleitet so den Weg der Mitarbeiter:innen durch den Tag.

Manfred Gugel, Prokurist und Bauverantwortlicher

“Die Mitarbeiter sollten sich wohlfühlen. Diesen Zweckbau wollten wir verbinden mit einer Ausstrahlung, in der sich der Mitarbeiter wohlfühlt. Und da gehört Kunst dazu. Ich glaube, dass bei unseren Mitarbeitern etwas gewachsen ist. Kunst wird von vielen etwas belächelt. “Brauchen wir nicht. Versteh ich sowieso nicht. Ist zu abstrakt.” Die Erkenntnis, dass die Bank dafür auch Geld in die Hand nimmt: Wir machen das nicht nur im Exklusivcenter für A-Kunden sondern auch hier für Euch vor Ort. Das ist wertschätzend angekommen.”

Kunstsymposium und Skulpturenpark
im Rahmen der Kunst am Bau Volksbank Breisgau Markgräflerland

Zur feierlichen Eröffnung des Gebäudes, der Kunst am Bau – Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG und Einweihung des Skulpturenparks, organisierte Eva Mueller ein Symposium. Die Schweizer Gregori Bezzola und Niklaus Heeb grüssten mit ihrem Wolf aus dem Projekt “Grenzgänger”. Rüdiger Seidt begoss mit den Vorständen seine abstrakte „Eschbacher Tulpe“ aus Corten Stahl, die sogleich eine feine Patina entwickelte. Die bekannten Komponisten Mia Schmidt und Wolfgang Motz hatten über Monate hinweg die Töne der Region aufgenommen. Nach der Uraufführung von „Notte Alba“ konnten die Mitarbeiter/innen zu jeder Zeit diese Klänge unter einer Linde im Garten geniessen. Mit einer Tanzperformance weihte Herta Seibt de Zinser ihre Eisenplastik ein.

Weitere Verwaltungsbauten anlässlich der Fusion

Bei zwei weiteren Verwaltungsbauten im Gewerbepark Eschbach entwickelte die Eva Mueller Kunstberatung ebenfalls die Kunstkonzepte für die Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG. Die Fotografien wurden durch das neue Gebiet erweitert und setzen damit ein sichtbares und erlebbares Zeichen für die neue Zusammenarbeit der verschiedenen Orte und Mitarbeiter*innen.

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Kunden wie Mitarbeiter begeistert?

Video Kunst am Bau in der Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG

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Wettbewerb Kunst am Bau Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

Der Wettbewerb Kunst am Bau Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach entstand Rahmen des Neubaus einer überbetrieblichen Bildungsstätte. Die Einrichtung wird mit Landes-, Bundes- und EU Mittel gefördert. Somit war der Leitfaden Kunst am Bau des Bundesministeriums anzuwenden. Als Organisatorin des Wettbewerbs lobte die Eva Mueller Kunstberatung einen begrenzt-öffentlichen, zweistufigen Wettbewerb für Kunst am Bau aus.

Ziel

Nach dem Leitfaden „Kunst am Bau“ des BMVBS „steht die öffentliche Hand mit ihren Bauwerken in besonderer Weise im Blickfeld der Öffentlichkeit. Ihr kommt eine baukulturelle Verantwortung und Vorbildfunktion zu. Bauwerke sollen das baukulturelle Niveau und Verständnis in unserem Land widerspiegeln und nationale Visitenkarte sein. Kunst am Bau ist ein Element von Baukultur, das deren Qualität und Ausdruckskraft mitprägt.”

Künstlerische Idee und Bauaufgabe ergänzen sich. Der Orts-  und Objektbezug der Kunst am Bau trägt dazu bei, Akzeptanz und Identifikation der Nutzer mit ihrem Bauwerk, sowie in der Öffentlichkeit zu stärken. Sie stellt Aufmerksamkeit her und verleiht Standorten ein zusätzliches Profil.

Architektur

Das neue Gebäude der Kreishandwerkerschaft in Mönchengladbach zeichnet sich durch eine klare, moderne Formensprache. Vier unterschiedlich hohe Gebäudeteile entsprechen den Anforderungen von acht Lehrwerkstätten.

Das Ziel des planenden und ausführenden Architekturbüros RKW war es, „ein freundliches und in seinem Erscheinungsbild dem Handwerk angemessenes, helles, offenes und einladendes Gebäude zu errichten.”

Der Ort für die künstlerische Intervention wurde im allgemein zugänglichen und öffentlichen Bereich der Bildungsstätte geplant. Die Auseinandersetzung mit der Funktion und den Nutzern des Gebäudes, sowie seiner Materialität, sollte in der Kunst am Bau spürbar sein. Sie konnte z.B. über die Verwendung von verwandten Materialien wie Stein, Holz, Metall erfolgen. Dafür waren sämtliche Anforderungen zur Betriebssicherheit und zum Brandschutz zu berücksichtigen. Beim Entwurf musste auch auf die Stabilität und feste Verankerung der Werke geachtet werden. Da die künstlerische Gestaltung den langjährigen Kontakt mit Auszubildenden und Materialtransporten überdauern soll.

Verlauf Wettbewerb Kunst am Bau Kreishandwerkerschaft

Die Ausschreibung Kunst am Bau erhielt in der ersten Phase 12 Künstler:innen aus dem Raum NRW. Sie wurden speziell für diesen Wettbewerb angefragt. Ihre Auswahl erfolgte paritätisch (weiblich/männlich/renommierte und junge Künstler/innen). Für den ersten Entscheidungsprozess erstellten sie eine kostenfreie, visuell unterstützte, anonymisierte Ideenskizze. Sie erklärte ihre Intervention am speziellen Ort nachvollziehbar und schlüssig.

In der ersten Jurysitzung (paritätisch besetzt mit 1 Bauherrenvertreter,  1 Vertreter/in Architektur / 1 Vertreter/in Oberfinanzdirektion, 3 Fachpreisrichter/innen) wurden fünf anonymisierte Arbeiten ausgewählt. Alle Juryvertreter/innen durften jeweils nur an einer Jurysitzung  teilnehmen.

In der zweiten Jurysitzung wurde ein Entwurf prämiert und zur Ausführung empfohlen.

Part der Eva Mueller Kunstberatung für die Kunst am Bau

Die Eva Mueller Kunstberatung war im gesamten Prozess für die Planung, Organisation und Durchführung des Kunst am Bau Wettbewerbs verantwortlich. Für den Entwurf der Auslobung. Als Ansprechpartnerin für die beteiligten Künstler:innen bei Rückfragen, in guter Zusammenarbeit mit den ausführenden Architekt:innen. Sie anonymisierte die Entwürfe. Wählte und betreute die Jurymitglieder. Berief das Preisgericht ein und moderierte die Sitzung. Im Anschluss an die Entscheidung benachrichtigte sie die Künstler:innen. Und erstellte eine Dokumentation des Verfahrens.

Was der Auftraggeber zum Wettbewerb Kunst am Bau Kreishandwerkerschaft sagt

Stefan Bresser, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

“Ich möchte mich bei Ihnen vor allem für die professionelle Unterstützung bei unserem Wettbewerb für die Kunst am Bau bedanken! Die Zusammenarbeit mit Ihnen hat uns allen Freude bereitet.”

Wenn Sie die richtige Kunst für Ihr Bauvorhaben finden wollen –
oder als öffentlich gefördertes Unternehmen an den Leitfaden Kunst am Bau gebunden sind

Wettbewerb Kunst am Bau Krämmel GmbH

Für den Neubau der Krämmel GmbH sollte die Kunst am Bau zum Teil direkt über die Auswahl der Eva Mueller Kunstberatung und zum Teil über einen Wettbewerb erfolgen. Die Krämmel GmbH legt als mittelständisches Bauunternehmen besonderen Wert auf eine ansprechende, umweltbewusste und sorgfältig geplante Architektur, gerade auch bei Gewerbebauten.

Kunst am Bau direkt über die Auswahl der Eva Mueller Kunstberatung

Für die Galerie im Obergeschoss des Neubaus wählte die Eva Mueller Kunstberatung die Künstlerin Erika Maria Lankes und entwickelte mit ihr eine passende Auftragsarbeit für diesen Ort. Die Entscheidung fiel auf den Bauarbeiter „M. Alphonse“. Die Skizzen und Entwürfe der Künstlerin entstanden, nachdem sie auf verschiedenen Baustellen die typischen Haltungen der Arbeiter eingehend studiert und in ihrer Skulptur zu einer überzeugenden Figur ausdrucksstark geformt hatte.

So wurde “M. Alphonse” von der Bildhauerin Erika M. Lankes bei der feierlichen Enthüllung auf der Eröffnungsfeier des Gebäudes zu der Attraktion für Mitarbeiter und Gäste.

Er verweist im Verwaltungstrakt auf die tragende Säule des Bau-Unternehmens, und zeigt damit die besondere Wertschätzung für diejenigen, die das Bauunternehmen Krämmel in erster Linie verkörpern – die Arbeiter! Gerade dieser tiefere Sinn des Kunstwerkes, verstärkt durch die gekonnte, realistisch-ungeschönte Darstellung der Menschen, die häufig nicht im Mittelpunkt stehen, die aber letztendlich mit der Qualität ihrer Arbeit über das Image einer Firma entscheiden, wurde von den Mitarbeitern und Gästen besonders honoriert.

Der Eingangsbereich bei der Krämmel Unternehmensgruppe

Gemeinsam mit ihrem Auftraggeber entwickelte die Eva Mueller Kunstberatung eine praktikable Vorgehensweise für den Wettbewerb Kunst am Bau und das spezielle Anliegen der Auftraggeber, die Architekturklassen der hiesigen Kunstakademie einzuladen. Die Eva Mueller Kunstberatung entwickelte die Ausschreibungsmodalitäten für den Wettbewerb Kunst am Bau, kontaktierte Professoren, vermittelte die Bewerbungsbedingungen an Studenten und Studentinnen der Hochschule für Bildende Kunst in München, war Anlaufstelle für Fragen und den Rücklauf der Vorschläge. Gemeinsam mit der Krämmel GmbH wählte sie die Jurybesetzung, lud zu den Sitzungen, präsentierte die eingelieferten Vorschläge, organisierte das Auswahlverfahren und dokumentierte die Bewertungen und Preisvergaben beim Wettbewerb Kunst am Bau.

Die Eva Mueller Kunstberatung bereitete die angemessene Präsentation der Künstlerentwürfe vor, stellte eine Jury zusammen, organisierte das Auswahlverfahren und lud zur Sitzung, in der drei Preisträger/innen ausgewählt wurden. Sie erstellte eine Dokumentation, lud die Presse ein und vermittelte dafür Foto- und Textmaterial zu den Künstler/innen.

Bei der Eröffnungsfeier zur Einweihung des Gebäudes wurde das prämierte Kunstwerk feierlich enthüllt, Eva Mueller erläuterte in ihrem Vortrag die Hintergründe zum Wettbewerb Kunst am Bau und zur Auswahl der Siegerarbeit und stellte den anwesenden Gästen auch die Künstlerin  vor.

Wenn Sie die richtige Kunst für Ihr Bauvorhaben finden wollen oder
an den Leitfaden Kunst am Bau gebunden sind