Eva Mueller Kunstberatung:
Mit Sicherheit die richtige Kunstauswahl!

Keine Lust auf Mainstream? Das zeichnet mich aus

Als eine der Pionierinnen des Artconsulting in Deutschland gründete ich bereits 1993 die Eva Mueller Kunstberatung. Mit den Schwerpunkten Kunst im Unternehmen, Kunst im Hotel, Kunst am Bau. Um damit ein Sinn stiftendes Umfeld für möglichst viele Menschen zu schaffen.

100 Prozent Trefferquote

Ich beschäftige mich intensiv mit Ihnen, Ihrem Unternehmen, Ihrem Projekt, Ihren Räumen. Welcher Stil passt am Besten zu Ihrer Architektur? Ihrem Selbstverständnis? Ihren Mitarbeitern und Kunden? Ihrer Branche? Erst dann wähle ich die passenden Kunstwerke – oder Kunstaktionen aus. Damit werden alle Beteiligten und Erfolgskriterien im Voraus mit bedacht. So erreichen wir 100 Prozent Trefferquote.

Meine Leidenschaft

Mich ärgert wenig. Ich bin eher der Ruhepol in Projekten. Aber einen Bereich gibt es doch. Wenn Kunst als Luxus betrachtet wird und Kunstauswahl damit beliebig wird. Als käme es nicht darauf an. Dabei wirkt Kunst tief in unserer Psyche. Beim ersten Eindruck oder langfristig. Beeinflusst Ihr Wohlbefinden. Auch wenn dieser Prozess unbewusst abläuft. Meine Leidenschaft ist es mit der qualitativ richtigen Kunst für Schönheit und Harmonie zu sorgen.

Kundenstimme Oliver Kessler, Partner und Leiter Büro Frankfurt, Sidley Austin LLP

Kreative Lösungen, im besten Sinne kein Mainstream! Beste Grüße!

Kunstwerke machen einen Unterschied

Kunstwerke sprechen ihre eigene Sprache. Sie transportieren Ihre Kultur und Wertvorstellungen. Sie berühren intellektuell und emotional. Attraktive Aussenanlagen, Foyers, Empfangsbereiche, Konferenzräume, Flure, Treppenhäuser sind starke Symbole für Ihren speziellen Stil, Ihren Sinn für Schönheit.

Ich glaube nicht teure Kunst ist gleich gute Kunst

Es gibt klare Kriterien für Kunstwerke: Originalität, Inhalt und Form, Komposition, Vita der Künstler:in, Ausstrahlung. Und ganz spezielle, die ich Ihnen gerne auf Ihr Projekt bezogen benennen kann. Manche würden Ihnen teure Kunstwerke empfehlen – als wären sie damit automatisch auch die besten. Oder prominente Namen vorschlagen, die nach meiner Beurteilung eine grauenhafte Qualität vorweisen.

Wie ich zur Kunst kam

Es waren nur drei Bilder, die mein Vater über den Weltkrieg hinweg retten konnte. Meine Großmutter hatte sie als junge Frau zwischen 1928 und 1935 gemalt. Eines liebte ich als Kind ganz besonders. Es hing in einem schönen, mit Goldkante versehenen Holzrahmen in meinem Kinderzimmer: Mein Vater als kleiner Junge, wie er feierlich gekleidet am Fenster steht und in einem ziemlich dicken Buch blättert. Die Farben, das Licht, das durchs Fenster fällt, die Spielsachen neben ihm, führten mich in die Welt meiner Großmutter. Und zugleich in die Welt der Kunst. Das Gemälde liess mich nachvollziehen, was sie vielleicht damals fühlte, als sie es malte. Und das obwohl ich sie nie kennenlernen durfte. Sie war lange vor meiner Geburt, kurz nach Kriegsende gestorben.

Das kann nur Kunst: Eine Verbindung herstellen zwischen einer lang verstorbenen Großmutter und ihrer Enkelin. Und so eine tiefgreifende Faszination für die Schönheit der Farben und Formen auslösen.

Kunststudium

Es war also naheliegend für mich, Kunst zu studieren. Aber ich wollte nicht nur erfahren, wie ich Farben mische oder welche Techniken die alten Meister anwandten. Ich wollte mit Kunst etwas bewirken. In Verbindung mit einem Studium der Sozialpädagogik arbeitete ich zunächst als Kunsttherapeutin im Strafvollzug. Was mir deutlich vor Augen führte, wie sehr das Umfeld prägt. Ob wir in abgerissenen Vierteln aufwachsen und arbeiten, in steril grauen Betonbunkern oder in einem Gebäude, das mit viel Sorgfalt und Liebe geplant wurde, macht einen grossen Unterschied.

Kunst im Strafvollzug

Nur liessen die Strukturen im Strafvollzug leider zu wenig Freiraum zu, um wirklich etwas zu verändern. Doch der Impuls etwas zu bewirken war stärker. Heftig diskutiert wurde zu dieser Zeit, wie wenig sichtbar in Museen und öffentlichen Institutionen die Kunst von Frauen noch immer war. Mit anderen Initiatorinnen der Kulturszene in München entstand die Idee in Kooperation mit der Stadt München ein Kulturhaus zur Künstlerinnenförderung aufzubauen. Sieben Jahre lang leitete ich die Galerie, kuratierte Ausstellungen, organisierte Events und Festivals.

Warum ich die Kunstberatung gründete

1992 lernte ich Artconsulting-Projekte in den USA kennen. In Deutschland gab es so etwas noch kaum. Eines hatten mich meine verschiedenen Berufswege gelehrt: Wir laufen dort zu Höchstform auf, wo wir uns inspiriert, wertgeschätzt und wohl fühlen. Ich fragte mich, warum es so wenig Kunst in den Räumen gibt, in denen sich die meisten Menschen die längste Zeit des Tages aufhalten: An ihrem Arbeitsplatz. Schon lange hatte mich gestört, dass ich mit der Kunst immer nur diejenigen erreichen konnte, die sowieso schon Galerien und Ausstellungen besuchten. 1993 war es soweit. Ich gründete meine eva mueller KUNSTBERATUNG. Um mit meinem Wissen über die Kunst und all die bisher gesammelten Erfahrungen ein Sinn stiftendes Arbeitsumfeld für möglichst viele Menschen gestalten zu können.

Studie Kunst im Unternehmen – weil ich es genau wissen wollte

Warum engagieren sich manche Unternehmen für Kunst? Und andere nicht? Was denken eigentlich die jeweiligen Mitarbeiter:innen darüber? Um dies unabhängig untersuchen zu können, erarbeitete ich mit dem Institut für Wirtschaftspsychologie von Prof. Dr. Rosenstiel an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Studie zur „Kunst im Unternehmen“. Die Studie fand ein breites Medienecho. Der Gabler Verlag fragte nach einem Buchbeitrag an. Das Interesse wuchs. Ich begann Vorträge zu halten und Beiträge zu schreiben.

Wofür ich mich engagiere – Ausstellung Together im Nationalmuseum in Amman

Über eine Journalistin aus Amman kam ich mit dem Nationalmuseum in Kontakt. Warum sprachen wir immer nur über die Unterschiede unserer Regionen? Warum nie über das, was uns als Menschen verbindet? Mit diesen Überlegungen entstand die Idee in mir, eine Ausstellung mit 26 Künstler:innen aus 12 arabischen und europäischen Ländern zu initiieren. Für die Schirmherrschaft konnte ich das jordanische Königshaus und die Deutsche Botschaft gewinnen.

Mit einer ortsansässigen Organisation für Flüchtlingskindern aus Palästina organisierten wir Workshops mit einigen Künstler:innen der Ausstellung.

Worum es mir geht

Meine Erfahrung ist: Kunst- und Kulturlosigkeit machen sich in einer Gesellschaft schnell bemerkbar. Die Barbarei ist dann nicht mehr weit. Die Einbindung von Kunst in den Arbeitsalltag ist kein Luxus. Keine Spielerei. Sondern Zeichen und Ausdruck einer aufgeklärten, auf Menschenwürde basierenden Gesellschaft. Und vor allem auch Symbol für die Wertschätzung der Mitarbeitenden. Das zeigt mir – und meinen Auftraggeber:innen – das begeisterte Feedback in meinen Projekten. Humanismus gründet auf Bildung, Kunst und Kultur. Darauf sind wir in unserem Land stolz. Und das gilt es zu pflegen. Im Sinne einer zukunftsfähigen, sozial, ökologisch und gesellschaftlich verträglichen Vision. Dafür arbeite ich.

Presse, Rundfunk, Podcast, Filme und Bücher zu Eva Mueller

Eva Mueller erklärt ihr Konzept

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Stille. Jenseits der Form, innerhalb der Zeit

Die von der Kunstberaterin Eva Mueller kuratierte Ausstellung “Stille. Jenseits der Form, innerhalb der Zeit” zeigte 2013 in der Oratorio di San Rocco, Padua, Fotografien von Inea Gukema-Augstein und Skulpturen von Annamaria Zanella und Renzo Pasquale.

Padua, München, Lucca

Nach den Stationen in Padua, 2013 und München, 2014, präsentierte der Palazzo Guinigi in Lucca 2014 die Ausstellung „Stille. Jenseits der Form, innerhalb der Zeit“. Inspiriert von Fotografien der Künstlerin entwickelten die beiden Padovaner Künstler Plastiken, die in einen Dialog mit den Fotografien von Inea Gukema-Augstein treten.

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Mirella Cisotto Nalon, Kulturreferentin der Commune Padua

“Formen, übersetzt in Zeichen und Symbole, kommunizieren über Vergangenheit und Gegenwart, sie evozieren Orte, die vom Schweigen berührt wurden, uralte Kulte und Rituale, die uns unweigerlich an die Ursprünge bringen, uns – heute vielleicht noch mehr als früher – die Verlorenheit des Menschen vor Augen führen, angesichts des Universums und der eigenen Existenz, angesichts der Entzauberung einer Realität, die es zu entziffern und verstehen gilt, angesichts der zahllosen Fragen, die immer noch ungelöst sind, trotz der Fortschritte der Wissenschaft, die alles zu erklären sucht.

Die großen Steine mit dem Hauch des Mystischen und Feierlichen, die der Steinzeitmensch verlegte und gen Himmel türmte, die er in Kreisen, Reihen und Spiralen anordnete oder mit denen er architektonische Strukturen schuf, sind die bevorzugten Objekte der Arbeiten von Inea Gukema-Augstein. Es gelingt ihr, sie zum Leben zu erwecken und in Schwingung zu versetzen, ohne sie den stillen, weiten Räumen zu entziehen, denen sie verhaftet sind, und ihnen so Würde zu verleihen, ihre beeindruckende Größe sowie die Kraft und die fast magische Wirkung zu vermitteln, die sie nicht nur auf die Menschen alter Zeiten hatten, sondern auch auf die heutigen, jedenfalls wenn sie für ihre starke evokative Kraft und ihre strenge Grandiosität empfänglich sind.

Zanella und Pasquale übersetzen diese Empfindungen in dreidimensionale Werke, die aus Marmor, Plexiglas, Eisen, Stahl und Gold gemacht sind. Die beiden Künstler sind über die Grenzen Europas hinaus bekannt für ihre Schmuckkunst, für ihre aufmerksame Suche nach Materialien und Formen, die alte Gewohnheiten herausfordern und sich zwischen der harmonischen und eindeutigen Klarheit einer reinen Geometrie (Pasquale) bis hin zur Überschreitung bewegen, die, durch die Arte Povera, das Ready-made, die waghalsige und rastlose Experimentierfreudigkeit mit bisher unbenutzten und ungewöhnlichen Materialien zum tiefsten und intimsten Konzeptualismus führt (Zanella). Sie widmen sich nun erstmals offiziell der Plastik, die ja schon ausgiebig in ihre kleinen Formen und in ihre vielschichtige Inbezugsetzung mit dem beweglichen Objekt des Körpers miteingeflossen ist, unbedingte Voraussetzung auch in der Schmuckkunst” (Katalog zur Ausstellung “Stille. Jenseits der Form, innerhalb der Zeit”).

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